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Tombola auf Portugiesisch?Hallo alle miteinander, hier ist wieder einmal der Chess Master mit seinem heißen Bericht aus dem warmen Portugal. Die EPT findet zum ersten Mal in Vilamoura statt, einem wunderschönen Kurort am Strand der Südküste Portugals. Ich bin das erste Mal in meinem Leben in diesem Land und zum Glück habe ich die Amigos – Jan und George (der fließend Portugiesisch spricht!) – am Flughafen getroffen, die mich freundlicherweise mit ihrem Taxi zum Hotel mitgenommen haben.
Es standen zwei NL-5/10- und 10/20-Tische zur Verfügung. Ich bekam schnell einen Platz an dem kleinen Tisch, weil dieser nicht voll besetzt war, und versuchte, auf einen günstigen Platz hinter dem großen Stack zu kommen, leider jedoch erfolglos! Hier gelten die portugiesischen Tombola-Regeln, bevor man am Tisch Platz nehmen kann. Man zieht ein Los und muss unbedingt bis zum Ende des Abends dort sitzenbleiben. Es ist also kein Platzwechsel möglich! Okay, so weit, so gut. Dann wollte ich beim Dealer Spielchips kaufen, aber der hatte keine zur Verfügung! Jeder, der seine Chips verlor und welche nachkaufen wollte, musste vom Tisch aufstehen und sich in die Warteschlange bei der Hauptkasse einreihen. Sogar für jedes Side-Event konnte man die Tickets nicht im Voraus bezahlen, sondern nur am gleichen Tag des Spiels, und zwar zwei Stunden vor Turnierbeginn. Man musste sich logischerweise täglich in der riesigen Schlange zum Warten anstellen! Nach circa zehn Minuten saß ich endlich mit den gekauften Chips am ausgelosten Platz am Tisch. Jetzt kam die nächste Überraschung: Die Small Blinds lagen auf dem Button und dieser bekam sogar die erste Karte gedealt. Hm, wirklich eigenartig! Offensichtlich leidet das Pokerspiel am Mangel eines internationalen Regelbuches, das wie in anderen Sportarten, wie beispielsweise beim Schach oder Golfspiel, für alle Länder gültig ist! Das Lobenswerte war jedoch die günstige Gebühr zum Spiel, nämlich nur 20 Euro pro Stunde Time-Collection! Noch ein komisches Gesetz: Beim Turnier musste man unabhängig von der Teilnehmerzahl im Minimum acht Preisplätze vergeben. So wurden beim Omaha trotz der kleinen Teilnehmerzahl fast 20 % belohnt! Aber genug des Drumherumgeredes, jetzt etwas über die Arbeit! Tag 1B, mein Tisch war voll mit bunten, unbekannten Gegnern. Level 2, Blinds: 75/150. Ich bekam erst einmal Wow, was für ein Papagei, er machte alles nach! River, eine unbedeutende Zwei, das Board war Rainbow und das führte mich zu dem Gedanken, dass ich die Katze im Sack haben könnte. Bet um 1.000. Mein Gegner war extrem unfreundlich und verlangte 3.000. Ich hatte das Gefühl, dass die Katze im Sack schwarz war, fand aber keinen Grund, mein Overpair zu folden, und bezahlte die 2.000 nach. Mein Gegner grinste: „La Strada“ und deckte stolz Level 3, Blinds: 100/200. Links von mir raiste ein kanadischer Pro, Sorel Mizzi, UTG um 600 und ein Opa aus Spanien (über 70 Jahre alt!) callte. Ich fand im Big Blind Der Flop war atombombengleich: Okay, ich weiß, dass kann jedem passieren, das Leben geht weiter … Fortsetzung folgt … Jetzt die Antwort zu meiner Aufgabe vom vorigen Beitrag: Es ist offensichtlich, dass gegen ein Topset zu dritt der Flushdraw immer besser abschneidet als der Straßen-Draw, da der Flushdraw zwei Straight-outs wegnimmt. Im Heads-up sieht die Sache etwas anders aus. Nur beim Flop mit drei Pik hat der Flushdraw (neun Outs) bessere Chancen gegenüber dem Straßen-Draw (acht Outs). Gibt es aber einen Flop mit |
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